2013

Winterlager und Stammesvollversammlung

Und wieder einmal stand das Winterlager des Pfadfinderstammes Hagen von Tronje auf dem Programm von mehr als 25 jugendlichen Pfadfindern aus Bensheim. Das Winterlager ist wie immer die letzte Stammesaktion im Jahr.Ein ganzes Wochenende lang bekamen die Teilnehmer ein tolles Programm, verpackt in eine aufregende Spielgeschichte, geboten.

Zusammen mit der "German Aeronautics and Space Academy" flogen sie auf eine Expedition zu einem noch unbekannten erdähnlichen Planeten. Dort wurden sie jedoch von den Aliens gefangen genommen und mussten ihnen wieder entkommen.

Was ihnen natürlich gelang, so dass alle Teilnehmer am Sonntag wieder gesund und mit viel Gesprächsstoff nach Hause kamen. Abends wurden im Kerzenschein bis in die Nacht hinein Pfadfinderlieder gesungen und Geschichten von den Fahrten und Lagern dieses Jahres ausgetauscht. Auch die Stammesvollversammlung wurde an diesem Wochenende abgehalten.

Als Unterstützung für den amtierenden Stammesführer Florian Deppert wurde Jakob Bort zu seinem Stellvertreter gewählt. Er wird nun verstärkt Aufgaben in der Stammesführung übernehmen, das heißt die wöchentlichen Führungskreisstunden vorbereiten und auch in der Planung von Lagern führende Aufgaben übernehmen.

Für das Jahr 2014 bereitet Jakob Bort die dreiwöchige Stammesgroßfahrt in den Sommerferien vor. Der amtierende Kassenwart Jakob Deppert wurde in seinem Amt bestätigt. Hinzu kamen noch zwei neue Ämter: Gina Samstag wurde zur neuen Heimwärtin gewählt und wird sich dort um die Gruppenräume des Stammes kümmern. Der neue Materialwart ist Eric Andreas, seine Aufgabe ist es, das Material, dass für Lager und Ähnliches benötigt wird, in Ordnung zu halten.

Stammesklausur (Führungskreis)

Wie jedes Jahr, setzte sich der Führungskreis für das Klausurwochenende zusammen um für euch viele tolle Aktionen für 2014 zu planen. Doch diese Stammesklausur hat auch einen Rekord zu verbuchen, mit 8 Führungskreismitgliedern war dies die größte Klausur seit mindestens 10 Jahren.

Alle Ergebnisse würden einen sehr langen Text ergeben, darum hier kurz die Wichtigsten Ziele und Planungen:

Als großes Ziel haben wir uns dieses Jahr vorgenommen, mit den Sippen öfter auf Fahrt zu gehen. Unserer Meinung nach ist die Fahrt das wichtigste Element der Pfadfinderarbeit und die schönsten Pfadfindererinnerungen kommen immer von den Fahrten. Darum stehen im Kalender in diesem Jahr für jede Sippe 5 Fahrten, aber wir haben genug Platz gelassen um auch mal spontan an einem Wochenende auf Fahrt zu gehen.
Außerdem haben wir uns vorgenommen im Jahr 2014 auch die Eltern unserer Pfadfinder mehr einzubeziehen, so dass wir uns noch besser kennenlernen können. Für das Jahr 2014 haben wir vier Grundstückstage angesetzt an denen wir gemeinsam mit unser Grundstück weiter gestalten möchten. Natürlich wird dieses Jahr auch wieder die Elternfahrt stattfinden.

In den Sommerferien steht auch wieder eine Stammesgroßfahrt stattfinden, das Fahrtengebiet halten wir aber noch ein Weilchen geheim, bis die Planung weiter vorangeschritten ist.

Natürlich haben wir an diesem Wochenende nicht die ganze Zeit in der Hütte in Rimbach gesessen und geplant, es blieb auch genug Zeit um kleine Unternehmungen in der Umgebungen zu machen und einige von uns ließen sich von der Kälte nicht abhalten und badeten im nahegelegenen See.

Insgesamt kann man sagen, dass wir ein sehr produktives Wochenende hatten…das Jahr 2014 wird Oberaffenmegageil!

Herbstfahrt Sippe Grane

Herbstzeit, das ist natürlich auch Pfadfinderzeit, und das nahm die Sippe Grane  vom Pfadfinderstamm Hagen von Tronje wörtlich. Gemeinsam mit ihrem Sippenführer Florian Deppert (oder auch Olf genannt) und Jakob Bort (beziehungsweise Findus), machten sich die 3 Sipplinge Marius, Simon und Eric (Hulk) auf, um die Schwäbische Alb unsicher zu machen. Also ging es am Freitag direkt nach Schulende mit dem Zug los nach Reutlingen. In den gut gefüllten Rucksäcken befand sich alles, für die  nächsten 6 Tagen: ein Zelt, Schlafsäcke, warme Kleidung und natürlich auch die Verpflegung. Jeden Abend suchte sich die 5-köpfige Truppe einen neuen Platz um  ihr Zelt aufzuschlagen, manchmal dienten auch  Waldhütten als Schutz. Das Essen wurde stilecht auf dem Feuer gekocht was auch für gute Stimmung sorgte, denn gewandert wurde bis die Füße wehtaten. Allein schon für den Ausblick vom Rutschenfelsen hatte sich die Fahrt gelohnt, doch das war nicht das einzige Erlebnis auf der Tour durch die Schwäbische Alb. Außerdem gab es viele Burgen zu sehen und die Wanderwege waren teilweise nur schmale Trampelpfade die sich idyllisch durch den Wald von einer Burg zur anderen schlängelte. Auf der Fahrt machte jeder seine eigenen Erfahrung und wusste danach eine Menge zu erzählen und auch wenn sich am Ende jeder auf das gemütlich Bett und die warme Dusche freute, bereute es dennoch keiner der fünf Jungs mitgefahren zu sein.

Winzerfestumzug in Bensheim

"Üwwerall dahoam"...mit diesem Motto war auch der Stamm Hagen von Tronje präsent, beim diesjährigen Winzerfestumzug. Und natürlich durfte dabei unser "Dahoam" nicht fehlen. Darum packten wir einfach unsere Kothe auf ein Fahrrad und los gings.

Die Elternfahrt

Nicht nur die Bensheimer Pfadfinder, sondern auch deren Eltern bleiben aktiv. Auf einer zweitägigen Wanderung im Odenwald konnten die Eltern den Einblick in das Pfadfinderleben ihrer Kinder gewinnen und es mit allen Sinnen erleben.

Gemeinsam mit dem Führungskreis des Pfadfinderstammes Hagen von Tronje machten sich die Eltern zu Fuß auf den Weg, mit schwer bepackten Rucksäcken vom Eichelberg bei Bensheim zum  Felsenmeer und anschließend über den Melibokus nach Zwingenberg. Geschlafen wurde in den pfadfindertypischen schwarzen Zelten. Gekocht wurde am offenen Feuer - und selten haben Käsenudeln und Reis mit Gemüse so wunderbar geschmeckt! Singen, Geschichten von früheren Fahrten  und eine Lichterspur am Abend gaben den Rahmen, in dem man aus dem Alltag herauskommen und in eine schöne Stimmung finden konnte.

Es war für alle eine neue und abenteuerliche Erfahrung mit einem schönen Erlebnis der Gemeinschaft, der Natur und auch...der eigenen Grenzen. Am Sonntag kam die Fahrtengruppe erschöpft, vom Regen durchnässt und sehr glücklich von der Fahrt zurück. 

Bundeslager 2013 in Immenhausen

Weitwinkel –Entdecke den Kontinent! Unter diesem Motto trafen sich in den Sommerferien fast 5000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Deutschland und der Welt zum 10. Bundeslager des Bundes der Pfadfinderinnen & Pfadfinder (BdP).

Für zehn Tage entstand im Bundeszentrum in Immenhausen eine eindrucksvolle Zeltstadt aus den typischen Schwarzzelten und bis zu fünfzehn Meter hohen Zeltkonstruktionen. Für die Pfadfinderinnen und Pfadfinder zwischen zehn und 25 Jahren wurden neben einem eigenen Supermarkt, einer Krankenstation, einem Marktplatz und mehreren Cafés sogar eine lagerinterne Zeitschrift und Poststelle eingerichtet.

„Das Besondere am Bundeslager ist, dass man so viele Freunde trifft und neue kennenlernt“ bringt Spüli (sein richtiger Name ist Moritz) auf den Punkt, was auf dem Bundeslager zählt: Es sind die vielen Begegnungen mit Gleichgesinnten. Die dabei entstandenen Freundschaften reichen weit über Ländergrenzen hinweg, denn am Bundeslager nahmen internationale Gäste aus über fünfzehn Nationen teil.

 Für die Pfadfindergruppe aus Bensheim war schon zu Beginn der Vorbereitungen klar, dass sie ihre tschechischen Freunde aus Hostinné zum Bundeslager einladen würden. Dank finanzieller Unterstützung durch Mittel des Kinder- und Jugendplans und sorgfältiger Vorbereitung konnte eine Delegation von neunzehn tschechischen Pfadfindern als Partnergruppe des Bensheimer Stammes am Bundeslager teilnehmen.

Die bereits seit fünf Jahren befreundeten Gruppen trafen schon einige Tage vor dem Bundeslager in Kassel zusammen. Der Bergpark Wilhelmshöhe als neues Weltkulturerbe und die dort stattfindenden Wasserspiele waren Ziel eines gemeinsamen Ausflugs.

„Das Lager wirkte zuerst einmal sehr riesig und natürlich wirken die schwarzen Zelte ganz anders als unsere tschechischen Zelte. Besonders die großen Zeltkonstruktionen haben uns imponiert“ zeigen sich die Tschechen überwältigt vom Bundeslager.

Das Lagerleben mit Deutschen und Tschechen bot stets neue Herausforderungen. Egal, ob in der täglichen Kommunikation, bei gemeinsamen Mahlzeiten oder dem abendlichen Singen. Nach anfänglicher Zurückhaltung entstanden schnell erste Freundschaften. So traute sich bald auch Jan, mit zehn Jahren einer der jüngsten Teilnehmer, mit seinen Polnisch- und Englischkenntnissen auf die Tschechen zuzugehen und wurde zum regelrechten Kommunikationskünstler. Gegen Ende der zwei Wochen verfügten einige der deutschen und tschechischen Jugendlichen über einen beachtlichen Wortschatz der ihnen fremden Sprache.

Doch es blieb nicht nur bei einem verbalen Austausch. Die Tschechen ließen es sich nicht nehmen, den deutschen Gastgebern auch einige ihrer traditionellen Gerichte zu kochen. Die Nachbarn auf dem Lagerplatz staunten nicht schlecht, als der Geruch frischer Pflaumenknödel zu ihnen herüber zog. Die abendlichen Singerunden wurden neben den üblichen Pfadfinderliedern durch tschechische Lieder bereichert.

Tagsüber herrschte Kurzweil bei unterschiedlichen Programmangeboten. Eine große Auswahl an handwerklichen Aktivitäten vom Messerbau über das Binden von Büchern wurde ergänzt durch die sogenannte Bundeszeit, in der man über den Lagerplatz schlendernd viele Mitmachangebote wahrnehmen konnte. An einem anderen Tag hatte man wiederum Gelegenheit, auf dem Pfadfinderflohmarkt das ein oder andere Schnäppchen zu ergattern oder sich in einem wilden Völkerballturnier Ruhm und Ehre zu erspielen.

In der Mitte des Lagers gingen deutsche und tschechische Pfadfinderinnen & Pfadfinder in gemischten Gruppen auf eine zweitägige Wanderung. Die Mädchensippe „Mime“ und die tschechischen „Mädels“ kamen nach ihrer Wanderung bestens gelaunt auf dem Lagerplatz wieder an und hatten noch tagelang lustige Anekdoten  zu erzählen.

 

„Vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit und das tolle Lager. Wir freuen uns sehr, hier sein zu dürfen und sind froh über die vielen neuen Erfahrungen und Inspirationen für unsere Pfadfinderei zu Hause“ So das Resümee der tsch. Gruppe über die erlebnisreiche Zeit. zeigte sich die tschechische Gruppe dankbar für die Erlebnisse. Auch die Organisatoren auf deutscher Seite rund um den Stammesführer Florian Deppert sind dankbar für die unkomplizierte und tolle Zeit.

Bereits im Winter werden die Bensheimer PfadfinderInnen der Einladung nach Hostinné folgen um die Partnerschaft fortzuführen. 

Grundstückseinsatz mit Förderkreis und Eltern

Gemeinsam mit den Eltern unserer Mitglieder haben wir im Rahmen des Grundstückstages unser Grundstück weiter gerodet und augeräumt. Wie man auf dem Foto sehen kann hat sich viel verändert seit dem letzten Arbeiteinsatz. 

Wir haben Müll aufgesammelt Baumwurzeln ausgegraben, den Naturzaun weitergebaut, Unkraut gejätet und eine Feuerstelle angelegt auf der wir dann später noch gemeinsam gegrillt haben.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei allen bedanken die so tatkräftig und unter Einsatz all ihrer Kräfte mitgeholfen haben.

Es ist schön zu sehen was man aus einen zugewachsen Stückchen Wald  so alles zaubern kann.

Pfingstlager 2013 mit den Stämmen Merlin und Graue Bären (Auf der Suche nach dem „Einen Ring")

Am Pfingstwochenende trafen sich die Bensheimer Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Stammes Hagen von Tronje zum alljährlichen Pfingstlager, das dieses Mal in Immenhausen stattfand. Mit den pfadfindertypischen Kohten und Jurten wurde so trotz des sehr nassen und schlammigen Wetters vier Tage lang gezeltet.

Dieses Jahr war das Thema des Programms „Herr der Ringe“. Am ersten Abend erfuhren die Pfadfinderinnen und Pfadfinder, dass die freien Völker von Mittelerde dringend ihre Hilfe benötigen, da der „Einen Ring“ wieder aufgetaucht war. Die Ringgeister, Diener des dunklen Herrschers Sauron, waren auf der Suche nach ihm, um mit seiner Macht alle Elben, Zwerge, Hobbits und Menschen zu vernichten. Dies musste von den Kindern und Jugendlichen im Alter von 6-17 Jahren verhindert werden. Passend dazu trafen am ersten Morgen der Zwerg Gimli, der Hobbit Frodo und der Elb Legolas im Lager ein. Die Teilnehmer wurden dann in Gruppen eingeteilt, und auch ein Schlachtruf wurde ausgedacht. Von dem großen Zauberer Gandalf erfuhren sie dann, dass der Ring noch in den Händen Gollums ist, einem Wesen, das durch die Macht des Ringes zu einer grauenerregenden Kreatur wurde.

In einem großen Geländespiel mussten alle Pfadfinder nun zusammenarbeiten um den Ring von Gollum zurückzuerobern, was am Ende auch gelang.

Als das geschafft war und die Ringgeister von dem Erfolg der freien Völker Mittelerdes erfuhren, reagierten sie entsprechend erbost.

Am Tag darauf wurde dann in einem großen Postenlauf, der sich über den kompletten Tag erstreckte, der Weg zum Schicksalsberg bestritten. Hier mussten sich die Kinder und Jugendlichen vielen Aufgaben stellen, zum Beispiel durch das Netz der Riesenspinne Krankra klettern, oder einen tiefen Fluss durchqueren. Für das leibliche Wohl sorgten die Hobbits, die ja bekanntlich mindestens sieben Mahlzeiten am Tag zu sich nehmen. Am Ende des Weges wartete der Schicksalsberg und das böse Auge Saurons. Frodo konnte dann den Ring zerstören, und das Auge Saurons brannte tatsächlich!

Während des Wochenendes wurden die Teilnehmer von einem Küchenteam bekocht, welches mit gesundem und leckerem Essen aufwartete.

Die Abende wurden zum Singen in der gemütlich eingerichteten Jurte genutzt. Bei Kerzenschein und Tschai, einem Pfadfindergetränk aus Tee und Früchten, wurden Lieder aus der bündischen Bewegung und über vergangene Fahrten gesungen und viel erzählt.

Insgesamt war es für alle ein sehr schönes aber auch anstrengendes Wochenende. Als Samstag die Sonne doch noch herauskam, war das Lager dann perfekt.

Doch damit ist noch nicht genug, auf die Bensheimer Pfadfinder warten noch viele erlebnisreiche Aktionen. Unter anderem auch das Bundeslager im Sommer, zu dem 4000 Pfadfinder aus ganz Deutschland erwartet werden. Der Tschechische Partnerstamm aus Hostinné wird neben anderen internationalen Gästen aus der ganzen Welt auch an diesem, nur alle 4 Jahre stattfindenden, Ereignis teilnehmen.